Tantra - was ist das eigentlich?

Viele Menschen sind - wenn sie das Wort Tantra hören oder lesen – interessiert und haben nur eine diffuse Vorstellung davon, andere fühlen sich sofort abgestoßen und denken an fernöstlichen Sex-Schmuddelkram.

Der Begriff Tantra kommt aus der uralten indischen Sprache Sanskrit und bedeutet nichts weniger als allumfassendes, sich ausbreitendes Wissen. Vor fast 2.000 Jahren begannen indische Esoteriker die Erkenntnis, dass alles im Universum Energie ist und alles miteinander zusammenhängt, weiter zu erforschen.

Die ersten schriftlichen Aufzeichnung dieser spirituellen Suche waren meist Dialoge zwischen Gott Shiva, dem Symbol des Männlichen – des Aktiven, und seiner Frau Parvati, des weiblichen – des passiven Pendants dazu.

Weisheit in Symbolsprache

Diese Gespräche in Symbolsprache, bei denen beide sich in der Rolle als Lehrer und Schüler abwechseln, heißen Tantras. Weitergegeben wurden sie über viele Jahrhunderte in einer rhythmisch, melodischen Gedichtsform, die sich durchaus mit der heutigen Rap-Musik vergleichen lässt.

Das eigentliche Wissen ist dabei nicht wörtlich zu verstehen, sondern ist in Jahrtausende überdauernde Begriffe verklausuliert. Weisheit muss je nach Kulturkreis, Bewusstsein und Zeitalter interpretiert werden und hängt nicht an den Buchstaben.

Rituale und Praktiken

Tantrikas, wie die Praktizierenden dieser Lehre genannt werden, gehen von einem Zusammenhang von Körper und Geist aus und arbeiten mit lebensbejahenden, alle Sinne benutzenden Ritualen und Praktiken wie Yoga und Meditation, aber auch mit Mantras, gesungenen Lauten, und Mudras, yogischen Fingerstellungen, und am Fluss der Energie durch den Körper.

Nadis und Chakras

Diese feinstoffliche Energie stellt man sich in Bahnen, den Nadis, durch unseren Körper fließend vor, die sich in den sieben Chakras zentriert. Die Dualität der Welt spannt sich zwischen den Polen von weiblicher und männlicher Energie – anders ausgedrückt zwischen Shakti und Shiva oder Schüler und Lehrer, Fortschritt und Stillstand.

Das göttlich Weibliche stellt man sich im Körper als Kundalini-Energie vor, die am unteren Ende der Wirbelsäule wie eine Schlange im Korb eingerollt liegt.

Sie lässt sich entfachen und steigt dann wie eine Spirale durch die Energiezentren längs der Wirbelsäule auf, um sich im obersten Chakra, dem Sahasraha, mit dem männlichen Aspekt Gottes zu vereinen. Diese Vereinung heißt die himmlische Hochzeit und entspricht dem Zustand der Erleuchtung.

Berührung wissender Hände

Die Tantra Massage dient dem freien Fluss der Energie und symbolisch dem Entzünden und Aufsteigen der Kundalini Kraft. Die Effekte sind körperlich, seelisch und geistig offensichtlich. Der Körper gewinnt an Schönheit und Vitalität, die Gefühle werden euphorisch und die Gedanken kreativ, frisch und klar.

Durch Berührungen wissender Hände wird blockierte Energie in Fluss gebracht, was der Gesundheit aller Körperregionen förderlich ist. Spannungen, die durch falsches Denken und Handeln im Körper entstehen, werden gelockert, Verkrampfungen gelöst, so kann die Lebensenergie wieder überall hin gelangen.

Ganzheitliche Therapie

Der Genuss einer Tantra Massage ist nicht nur der körperlichen, sondern auch der geistigen und seelischen Gesundheit zuträglich und hilft bei unserer spirituellen Entwicklung. Aus diesem Grund ist eine wahre Tantra Massage eine ganzheitliche Therapie.

Touch of Tantra

Und das soll Schmuddelkram sein?!! Ganz sicher nicht, eher schon eine Einladung, es mal mit einem „Touch of Tantra“ zu versuchen.

Mach doch am besten gleich einen Termin …


Namasté

Eure Leela

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